Keine Nebenwirkungen bei Magnesium?

Magnesium ist ein lebenswichtiges Mineral für alle Organismen. Wir benötigen Magnesium, damit unser Nervensystem und unsere Muskeln normal arbeiten können. Deshalb hat Magnesiummangel auch so verheerende Folgen für uns: Konzentrationsstörungen, Nervosität, außerdem Kopfschmerzen und Muskelkrämpfe sind typische Folgen einer Unterversorgung. Insbesondere die nächtlichen Wadenkrämpfe sind berühmt-berüchtigt. Magnesium ist wichtig für die Muskelentspannung und wirkt dadurch auf unser Allgemeinbefinden und unseren Schlaf, schützt gegen Stress, Kopfschmerzen, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
(Quelle: Strunz & Jopp in “Mineralien. Das Erfolgsprogramm.*“, Seiten 76-92).

Nebenwirkungen Magnesium



      

Zu einer Überdosierung kommt es durch die normale Nahrung extrem selten, denn der Körper scheidet überschüssiges Magnesium einfach aus. Auch die regelmäßige Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln mit Magnesium verursacht bei Gesunden in der Regel keine Probleme. Allerdings können Wechselwirkungen zwischen Magnesium und einigen Medikamenten auftreten. Außerdem kann eine eingeschränkte Nierenfunktion und andere Erkrankungen das Entstehen der sogenannten Hypermagnesiämie begünstigen.
Weicher Stuhl bzw. Durchfall ist eines der ersten Symptome. Weitere Magnesium Nebenwirkungen können Übelkeit bis hin zum Erbrechen und anhaltende Müdigkeit sein. Je nach Stärke der Überdosierung kann es zu Störungen des Nervensystems und der Muskulatur kommen, Herzprobleme und Lähmungserscheinungen sind die Folge.

Fazit

Gesunde Menschen haben eigentlich keine Nebenwirkungen von Magnesium zu befürchten. Wer regelmäßig Medikamente einnimmt und/oder an einer Erkrankung insbesondere der Nieren leidet, sollte nicht ohne ärztliche Beratung zu Supplementen greifen.

Magnesiumpräparate* sind freiverkäuflich in der Apotheke, in Drogerien oder über das Internet erhältlich. Anorganische Verbindungen des Magnesiums werden vom Körper langsamer aufgenommen. Als Nahrungsergänzungsmittel sind daher organische Salze wie Magnesiumcitrat oder Magnesiumaspartat empfehlenswert. Verschiedene Darreichungsformen (Tabletten, Kapseln, Pulver, Granulat) und unterschiedliche Geschmacksrichtungen sind erhältlich. Achtung: Vor allem, wenn die Präparate mit Süßstoff hergestellt werden, können sie abführend wirken.

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