Schmalblättriges Weidenröschen – oft verkanntes Therapeutikum bei Blasenbeschwerden

Eine optimale Wirkstoffkombination und eine starke entzündungshemmende Wirkung – beim schmalblättrigen Weidenröschen handelt es sich um ein bewährtes Therapeutikum, das insbesondere im Bereich der Urologie eingesetzt wird. Optimal ausgewählt und richtig dosiert, begeistert die Pflanze seine Anwender – auch wenn bisher noch keine speziellen Wirksamkeitsstudien vorliegen.

Schmalblättriges Weidenröschen – Wirksamkeit, Dosierung und Nebenwirkungen



      

Aufgrund der spezifischen Zusammensetzung von wirksamen Inhaltsstoffen, die im schmalblättrigen Weidenröschen zu finden sind – zum Beispiel unterschiedliche Flavonoide und Glykoside – wirkt das Gewächs vor allem bei Harnwegsproblemen sowie bei Nierenerkrankungen oder Prostatabeschwerden; insbesondere Miktionsprobleme können mit Hilfe der Pflanze erfolgreich behandelt werden. Die Kombination der verschiedenen Inhaltsstoffe wirkt vor allem gegen Entzündungen und entfaltet darüber hinaus auch einen antiexsudativen Effekt. Allerdings sind bisher keinerlei klinische Studien durchgeführt worden, welche die grundsätzliche Wirksamkeit der Heilpflanze untermauern könnten (Quelle: Heilpflanzenpraxis heute*, S.322).
Schmalblättriges Weidenröschen wirkt besonders gut, wenn es als Tee zubereitet wird. Ein gehäufter Teelöffel der Pflanze reicht für einen Viertelliter Wasser, das beim Übergießen nicht mehr kochen sollte. Das Getränk muss vor dem Verzehr fünf Minuten ziehen. Um eine optimale Wirkung zu erzielen, hat es sich bewährt, täglich zwei Tassen von dem Tee zu trinken, am besten jeweils morgens und abends (Quelle: Heimische Heilpflanzen in Hülle und Fülle*).

Bei der Einnahme von Weideröschen sollte – wie bei jedem Therapeutikum – auch eventuell auftretende Nebenwirkungen bedacht werden. Insbesondere wenn die empfohlene Dosierung drastisch überschritten oder der Tee über mehrere Tage hinweg angewendet wird, können in diesem Zusammenhang Beschwerden im Magen-Darm-Bereich auftreten.

Fazit

Schmalblättriges Weidenröschen* hat sich trotz bisher fehlender Wirkamkeitsstudien als hilfreiches Therapeutikum bei Harnwegsbeschwerden sowie Nieren- und Prostataerkrankungen bewährt. Um von dem Wirkeffekt zu profitieren, sollte beim Kauf des Tees auf eine gute Qualität geachtet werden, die im Idealfall den DAB-Anforderungen entspricht. Der Zusatz von kleinblütigen Formen des Weidenröschens könnte den Effekt zusätzlich verstärken.

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