Der richtige Tagesbedarf von Kalium

Kalium stellt ein essentielles Elektrolyt dar, das im Organismus zahlreiche Funktionen unterstützt. Thiemes Innere Medizin* weist darauf hin, dass die Übertragung der Nervenerregung und die Erregungsleitung des Herzens zentrale Punkte des Kaliums darstellen. Deswegen ist es wichtig, dass der Kalium Tagesbedarf auf jeden Fall richtig gedeckt wird, da sonst Mangelerscheinungen oder Überdosierungen auftreten, die zu einem medizinischen Notfall wie beispielsweise Herzrhythmusstörungen führen können. Nebenwirkungen machen sich beim Kalium in erster Linie durch Kribbeln in der Haut bemerkbar. Aber auch Reizleitungsstörungen des Herzens können eine Folge von Kalium sein. Hierbei spielt es kaum eine Rolle, ob die Kalium Tagesdosis zu hoch oder zu niedrig ist, denn die Nebenwirkungen zeigen sich bei beiden Ausführungen durchaus gleich.

Wie gestaltet sich der Tagesbedarf von Kalium?



      

Der Kalium Tagesbedarf ist dem Pflege Kurzlehrbuch Innere Medizin* folgend von zahlreichen Faktoren abhängig. Dennoch kann diesbezüglich ein grober Richtwert angeführt werden. Rund 2 Gramm Kalium werden hierbei für Erwachsene und Jugendliche ab dem 15. Lebensjahr angeführt. Bei Kindern und Säuglingen nimmt der Kalium Tagesbedarf dementsprechend ab. Für Säuglinge werden beispielsweise rund 0,4 Gramm täglich empfohlen. Da Nahrung generell durchaus reichhaltig an Kalium ist, kommt es nur in seltenen Fällen zu Mangelerscheinungen. Dennoch können sich diese zeigen, wenn die Funktion der Nieren eingeschränkt ist. www.med.de führt an, dass ein bestehender Kaliummangel allerdings relativ einfach durch Kaliumpräparate zu beheben ist, wobei hier der individuelle Kalium Tagesbedarf beachtet werden muss, um keinerlei Überdosierungen hervorzurufen. Überdosierungen können sich bei Kalium durchaus drastisch auswirken. Neben Herzrhythmusstörungen, die lebensbedrohlich sein können, geht auch Kribbeln unter der Haut bis hin zu Lähmungserscheinungen einher. Eine Kalium Überdosierung stellt demnach generell einen medizinischen Notfall dar.

Fazit

Der Tagesbedarf von Kalium ist individuell verschieden, wobei sich an Richtwerte von rund 2 Gramm täglich orientiert werden kann. Da Nahrungsmittel generell reich an Kalium sind, kommt es kaum zu Mangelerscheinungen, allerdings können Überdosierungen zu schwerwiegenden Folgen führen.
Kaliumpräparate sollten auf ihre Zusammensetzung kontrolliert werden. Oftmals befinden sich zahlreiche Zusatzstoffe in diesen Präparaten, welche die Qualität des Kaliums mindern. Da eine Überdosierung lebensbedrohliche Zustände mit sich bringen kann, sollte die Dosierung der einzelnen Präparate nicht außer Acht gelassen werden.

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