Kalium Überdosis: Herzstillstand möglich

Kalium wird sowohl in der Schulmedizin wie auch in der alternativen Medizin mit unterschiedlichen Wirkungsweisen in Verbindung gebracht. Dementsprechend umfangreich sind die einzelnen Anwendungsgebiete. So gilt es unter anderem als hervorragendes biochemisches Mittel bei psychischen Störungen. Deshalb auch der Spruch: „Kalium statt Valium!“. Eingesetzt wird es unter anderem bei leichten Hyperaktivitätserscheinungen bei Kindern sowie bei leichten depressiven Verstimmungen. Bei nervösen Zuständen wird Kalium als Nervenmittel angewandt. Auch bei Muskelschwäche, Lähmungserscheinungen oder bei Epilepsie kann Kalium helfen. Die Milz kann mit Hilfe einer Kaliumgabe gestärkt werden. Ferner wird Kalium für die Entgiftung des Körpers genutzt. Schwere Infektionen wie Typhus, Diphterie oder auch eine Blutvergiftung können ebenfalls mithilfe von Kalium gelindert werden (Quelle: Das große Praxisbuch der Schüßlertherapie: Erfolgreich behandeln mit Mineralsalzen*). Zudem ist Kalium als Bestandteil unserer Nahrung wesentlich für den menschlichen Organismus. Sofern ein Kaliummangel entsteht, ist eine zusätzliche Gabe von entsprechenden Präparaten notwendig. Doch sowohl Ergänzungsmittel wie auch Medikamente bei Erkrankungen können zu einer Kalium Überdosis führen. Eine Kalium Überdosis wiederum löst unterschiedliche Symptome aus.

Kalium Überdosis – schnell erkennen und rechtzeitig handeln



      

Eine Kaliumgabe ist in bestimmten Fällen notwendig. Sie sollte aufgrund der möglichen, gravierenden Nebenwirkungen aufgrund einer Überdosierung ausschließlich unter ärztlicher Aufsicht oder Verordnung erfolgen. Leichte Symptome einer Überdosierung können unter anderem Blähungen, Durchfälle und Übelkeit sein. Bei empfindlichen Menschen kann eine Kalium Überdosis außerdem zu Magenschleimhautentzündungen und Darmschleimhautentzündungen oder Blutungen führen. Bei sehr hohen Kaliumgaben ist zudem ein Herzstillstand möglich. Als Beispiel hierfür kann die „Giftsprite“ amerikanischer Hinrichtungen genannt werden. Diese enthält unter anderem Kaliumchlorid (Quelle: QuickStart Nährstofftherapie*). Im Fall eines Kaliumüberschusses im Körper spricht man auch von einer Hyperkaliämie. Diese äußert sich zumeist sehr unspezifisch, kann aber zu Muskelzuckungen oder einer Parästhesie führen. Letzteres beschreibt eine nicht schmerzhafte Empfindung im Versorgungsgebiet eines Hautnervs. Im weiteren Verlauf der Hyperkaliämie treten Herzrhythmusstörungen auf. In den meisten Fällen ist jedoch der Herz-Kreislauf-Stillstand erstes, einziges und meist letztes Symptom.

Kaliumpräparate nehmen und Überdosis vermeiden

Wer auf die Einnahme von Kaliumpräparaten angewiesen ist, sollte sich vorab zwingend in eine ärztliche Behandlung und Beratung begeben. Kalium kann bei falscher Handhabung schwerwiegende Symptome und Nebenwirkungen verursachen. Darüber hinaus führt die Einnahme zusätzlicher Kaliumbestandteile insbesondere bei Personen mit einer Niereninsuffizienz zu schwerwiegenden und unter Umständen tödlichen Nebenwirkungen.

Kalium Nahrungsergänzungsmittel:


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