L-Leucin – Welche Aufgaben übernimmt es in unserem Körper?

L-Leucin gehört zu den essentiellen Aminosäuren. Es kann über die Nahrung zugeführt werden und übernimmt viele wichtige Funktionen in unserem Körper. Besonders wichtig ist es für unsere Muskulatur. Doch welche Lebensmittel enthalten L-Leucin und wie hoch ist der tägliche Bedarf?

Die wichtigsten Aufgaben von L-Leucin



      

Unserem Körper dient diese Aminosäure als Energielieferant. Hinzu kommt, dass es einen zu starken Rückgang von Glukose verhindert, so dass im Notfall unser Gehirn und unsere Muskeln auf ausreichend Traubenzucker zugreifen können. Des Weiteren stimuliert es die Insulin-Ausschüttung aus der Bauchspeicheldrüse. Das hat wiederum zur Folge, dass der Blutzuckerspiegel reguliert wird und die Aminosäuren über das Muskelgewebe schneller aufgenommen werden können. So wird die Ausschüttung vom Stresshormon Cortisol gesenkt und der Muskelaufbau gefördert. Aus diesem Grund nehmen viele Kraftsportler separate Aminosäuren zu sich. Zudem fördert es die Heilung von Muskelgewebe-, Gelenk- und Leberkrankheiten. Alles in allem ist L-Leucin an vielen wichtigen Stoffwechselvorgängen in unserem Organismus beteiligt.

Wie hoch ist der Bedarf an L-Leucin?

Der Bedarf beträgt bei einem gesunden Erwachsenen pro Tag 1,2 Gramm. In der Regel kann die empfohlene Tagesdosis problemlos über die Ernährung zugeführt werden, wenn diese ausgewogen und abwechslungsreich gestaltet wird. Wer im Kraft- oder Ausdauersport tätig ist, hat allerdings einen deutlich erhöhten Bedarf. Hier ist eine zusätzliche Einnahme von Supplementen von Vorteil.

Wie kann ein Mangel und eine Überdosierung entstehen?

Grundsätzlich kann ein Mangel an wichtigen Aminosäuren durch eine Unterversorgung vom Vitamins B6 entstehen. Ein Mangel äußert sich in der Regel durch Müdigkeit und Abgeschlagenheit. Wobei eine Überdosierung mit Durchfall, Übelkeit und Bauchschmerzen einhergeht. Eine Überversorgung kann aber in der Regel nur dann entstehen, wenn Aminosäuren in hohen Dosen über die bereits erwähnten Supplemente zugeführt werden. Des Weiteren kann eine Überdosierung zu einer Störung in der Proteinbildung führen, was sich wiederum negativ auf den Muskelaufbau auswirken kann, was insbesondere bei Sportlern weitreichende Folgen haben kann.

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