Psychopharmaka bei Panikattacken und Angstneurosen – Nebenwirkungen sind nicht ganz ohne

Keine Panik. Das ist leichter gesagt, als getan. Unzählige Menschen leiden schon bei den geringsten Veränderungen in ihrem Leben unter immer wiederkehrenden Panikattacken und Angstzuständen, die zu sehr schweren Angstneurosen führen können. Helfen und unterstützen, um aus dieser Misere wieder herauszufinden, können an dieser Stelle nur geschulte Mediziner, Heilpraktiker, Therapien, Hilfe zur Selbsthilfe und eine gut überdachte und nur unter medizinischer Betreuung angewendete Medikation. Diese allerdings verursachen auch Nebenwirkungen, die man vor Einnahme dieser Medikamente unbedingt berücksichtigen sollte. Oftmals helfen besonders bei Menschen mit Panikattacken schon sehr einfache Dinge, diese zumindest in Grenzen halten zu können, oder gar ganz auszuschalten. Hilfe zur Selbsthilfe ist hier eine sehr wirksame Gegenmaßnahme gegen lästige Attacken.

Jedes noch so hilfreiche Medikament hat seine Schattenseiten



      

Spätestens beim Aufklappen des Beipackzettels, der sich bei jedem Medikament befinden muss, sollte man sich unbedingt die Ruhe und Zeit nehmen um das Kleingedruckte zu lesen. Von der Dosierungsanleitung, der Darreichungsform und der Inhaltsstoffe einmal abgesehen, sind die Nebenwirkungen mit das Erste, was wir lesen wollen und auch tun. Sie sind wichtig für uns als Patient und das ist auch gut so. Schließlich will man wissen, was der Arzt verschrieben hat und was man zu sich nimmt. Allerdings sollte man auch wissen, dass jegliches Unwohlsein, kleinste Übelkeiten, leichter Kopfschmerz, oder auch nur der geringste Schwindel, die bei den jeweiligen Probanden in der Testphase des Medikamentes vorkommen, notiert und aufgeführt werden müssen. Dass bedeutet aber grundsätzlich nicht automatisch, dass man bei Einnahme des jeweiligen Medikamentes auch exakt an den aufgeführten Nebenwirkungen erkrankt oder erleidet. Die unterschiedlichen Nebenwirkungen zeigen sich auch bei jedem Menschen auf ganz unterschiedliche Art und Weise. Wichtig ist, dass es zu keinen schwerwiegenden Erkrankungen durch Einnahmen dieses Medikamentes kommt. Keine Kreuzerkrankungen entstehen, und die Verträglichkeit geprüft wird.

Im Bereich der Psychopharmaka besonders zu beachten

Besonders im Segment der Psychopharmaka und ihrer Anwendungen ist es ratsam die verschriebenen Medikamente und deren Medikationen genaustens durchlesen. Nicht selten ist besonders hier die Gefahr am größten, sich zwar durch ein Medikament gezielt helfen zu lassen, ein anderes Übel unter Umständen aber zu forcieren oder gar zu wecken. In den meisten Fällen werden insbesondere bei Angstneurosen und Menschen mit Panikattacken Antidepressiva verschrieben. Sie unterdrücken zwar die Angstgefühle, wirken aber nicht gegen die eigentliche Ursache der Angstschübe, die Angst bleibt also latent vorhanden. Die verschreibungspflichtigen Medikamente dürfen nur unter ärztlicher Kontrolle eingenommen werden und auch hier gilt es die Nebenwirkungen der einzelnen Medikamente genau zu prüfen.

Die meisten Psychopharmaka beinhalten in diesen Fällen Sertralin, Fluoxin, Citalopram und Venlafaxin. Auch Medikamente mit dem Inhaltsstoff Benzodizepin werden verabreicht. Diese sind allerdings bei regelmäßiger Einnahme sehr gefährlich, da sie sehr schnell eine Medikamenten-Abhängigkeit und ein großes Suchtpotenzial mit sich bringen. Werden solche Medikamente beispielsweise abrupt abgesetzt, sind die Entzugserscheinungen sehr schwerwiegend und gefährlich für die jeweiligen Patienten. Zu diesen Medikamenten gehören beispielsweise Bromazepam, Alprazolam, Etizolam und das allseits bekannte und am meisten verabreichte Daizepam. Allesamt verbergen als Nebenwirkung ein großes Suchtpotenzial und sollten wenn möglich nicht eingenommen werden.

Mehr Informationen zum Thema und wie man sich selbst am besten helfen kann, findet man unter: https://panikattacken-hilfe.info/panikattacken-medikamente/


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