Bewegungsmangel: Ein immer größer werdendes Problem unserer Gesellschaft

Wer rastet, der rostet. Und dieses Sprichwort gilt heute mehr denn je. Immer mehr verüben wir Tätigkeiten und verrichten Arbeiten im Sitzen und bewegen uns dementsprechend immer weniger bis gar nicht mehr. Nach dem Arbeiten im Büro setzen wir uns ins Auto und zuhause angekommen sitzen wir auf dem Sofa und machen es uns gemütlich. Die Folge dieses Lebensstils sind Beschwerden und Krankheiten, die genau aus dieser Lebensform resultieren. Bluthochdruck, Herz- und Kreislaufstörungen, Diabetes und Fettleibigkeit, sind nur einige Symptome, die damit einhergehen. Sich als Ausgleich zum Alltäglichen Bürojob und Co zu bewegen ist elementar und lebenswichtig, damit der Körper weiterhin leistungsfähig ist und fit bleibt.

Sitzen ist Gift für den Rücken



      

Besonders Jobs in Büros, die größtenteils sitzend verrichtet werden, sind Gift für die Rückenmuskulatur. Denn diese schwindet mit der Zeit immer mehr zusehends und das spürt man spätestens dann, wenn sich erste Fehlstellungen an der Wirbelsäule einstellen und diese schließlich zu Schmerzen führen. Im Halswirbel- und Brustwirbelbereich wird die sitzende Tätigkeit am PC besonders deutlich sichtbar und kann zu erheblichen Beschwerden führen. Im Lendenwirbelbereich allerdings klagen die meisten Berufstätigen über massive Beschwerden.

Der klassische Bandscheibenvorfall ist nur eine Variante dieser Folgeerkrankungen. Jeder zweite Deutsche klagt mittlerweile über Rückenbeschwerden und allein diese Tatsache kommt nicht von ungefähr. Der Hauptgrund sind die ungesunde Fehlhaltung durch sitzende Tätigkeiten und eben der Bewegungsmangel an sich. Dabei lassen sich viele Bewegungsübungen auch sehr leicht Zuhause ausführen. Mit Faszienrollen beispielsweise, kann man sein tägliches Übungspensum vor der Arbeit, oder nach der Arbeit zuhause ganz einfach erledigen und schon wird der Körper auf Hochtouren gebracht. Mit einem ganz gezielten Trainingsplan kann so die Muskulatur dadurch an den Schwachstellen gestärkt und aufgebaut werden.

Laufen, Joggen, Walken

Wer die Natur liebt, sollte sie auch in vollen Zügen genießen. Selbst wenn der Job noch so anstrengend, fordernd und stressig war, wer nach getaner Arbeit eine Runde durch den Wald geht oder läuft, wird spüren, wie sehr sich die Seele vom Alltag erholt und die Lungen sich wieder mit Sauerstoff füllen und der ganze Körper wieder auflebt und sich beim Spazierengehen erholt und auftanken kann. Der Vorteil beim Laufen und Gehen durch den Wald ist, dass man dies schließlich vor- oder auch nach der Arbeit machen kann. Der Wald steht 24 Stunden zur Verfügung und wird nicht um 18 Uhr geschlossen.

Und: Wer einmal mit dem Laufen begonnen hat, wird sehr schnell feststellen, dass sich eine Art Sucht nach dem Laufen einstellt und man automatisch und freiwillig das jeweilige Laufpensum von ganz alleine erhöhen möchte und tut. Joggen macht süchtig, davon berichten immer wieder Läufer und genau so ist es mit dem ausgiebigen Walken durch den Wald. Erholen und trotzdem sich sportlich betätigen, das ist es, was diese Sportarten so besonders macht. Einen effektiven Sport in den eigenen vier Wänden zu betreiben, ist ebenfalls eine sehr gute Alternative zum Fitnessstudio beispielsweise. Wer Platz hat, ob im Keller, auf dem Dachboden oder im Wohn- und Arbeitszimmer, sollte sich ein paar Sportgeräte anschaffen, die gleich mehrere Funktionen übernehmen. Einen Bauch-Beine-Po-Trainer, oder Hanteln, Gummibänder, Laufband und Co, ermöglichen Sport treiben zu können, ohne das Haus dabei verlassen zu müssen.

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