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L-Arginin: die sanfte Waffe gegen Bluthochdruck

Lange Zeit wurde L-Arginin nur als semi-essentielle Aminosäure betrachtet, da der menschliche Organismus diesen Eiweißbaustoff selbst herstellen kann (siehe: Roche Lexikon Medizin*). Das ist prinzipiell richtig, denn Arginin entsteht im körpereigenen Harnstoffzyklus. Für Säuglinge und Kleinkinder, die noch stark wachsen, ist diese Aminosäure jedoch absolut essentiell für den Zellaufbau. Sie können Arginin noch nicht oder nicht genügend synthetisieren. Auch bei bestimmten Krankheiten wie Diabetes oder in Zeiten starker körperlicher und geistiger Beanspruchung wird vermehrt L-Arginin benötigt. Weiter lesen

Wissenswertes zur Bedeutung und Dosierung von L-Arginin

Lange Zeit betrachtete man die Aminosäure L-Arginin als nicht essentiell für den Zellaufbau, da der menschliche Körper sie im Erwachsenenalter selbst herstellen kann (siehe: Roche* und Pschyrembel*). Diese Sichtweise änderte sich mit der Verleihung des Nobelpreises an Professor Louis J. Ignarro. Gemeinsam mit zwei Forscherkollegen wurde der Wissenschaftler 1998 für seine bahnbrechenden Entdeckungen zur Bedeutung von L-Arginin als Vorstufe des Botenstoffs NO (Stickstoffmonoxid) ausgezeichnet. NO ist als kleinster Neurotransmitter immens wichtig für eine ganze Reihe von Vitalfunktionen z.B. für Anzahl und Beweglichkeit der männlichen Spermien und für die weibliche Fruchtbarkeit. Weiter lesen

L-Arginin hat viele positive Wirkungen

Unser Körper benötigt neun lebenswichtige Aminosäuren für den Zellaufbau und als Botenstoffe für die Nervenreizleitung. Aus diesen essentiellen Aminosäuren Histidin, Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Phenylalanin, Threonin, Tryptophan und Valin werden in komplizierten Prozessen unseres Eiweißstoffwechsels zwölf weitere Aminosäuren gebildet. Vier davon sind unverzichtbar für ein reibungsloses Funktionieren aller Körperfunktionen. Neben Cystein, Glutamin und Tyrosin gehört auch Arginin zu diesen semi-essentiellen Aminosäuren. Weiter lesen

Wie kann man Arginin Nebenwirkungen vermeiden?

Arginin ist eine stark basische Aminosäure und wirkt im Protein-Stoffwechsel als Gegenspieler zu Lysin. Beide Eiweißbausteine kommen nur als L-Isomere vor und sind unentbehrlich für den Zellaufbau (siehe: Pschyrembel “Klinisches Wörterbuch*“). Prinzipiell sollte darauf geachtet werden, dass sich L-Arginin und L-Lysin die Waage halten, um unerwünschte Arginin Nebenwirkungen zu vermeiden. Dr. Mc.Cune geht im “Ärztebuch der Heilkraft unserer Lebensmittel*” ausführlich auf das ausbalancierte Zusammenspiel der beiden Aminosäuren ein. Weiter lesen