Was es mit Gerstengras auf sich hat

Die Gesundheit wird uns in der heutigen Zeit immer wichtiger und man tut heutzutage viel, um sie sich zu erhalten. Das Bewusstsein dafür hat sich positiv verändert. Viele Menschen wollen zwar auch ihr Leben weiterhin genießen können, aber es soll auch zusätzlich so gut wie möglich für die Gesundheit sein. Gut ist es, wenn Gesundes einfach, unkompliziert und auch lecker sein kann. In diesem Zusammenhang wird davon geredet, dass Gerstengras geradezu ein “Superfood” ist. Dieses Gerstengras wird bei immer mehr gesundheitsbewussten Menschen immer beliebter. Hier ist es ähnlich wie bei dem Weizengras. Man kann es selber anbauen und es steckt voller gesunder Mineralstoffe, Vitamine und Antioxidantien.



      

Wenn man das Gerstengras biologisch betrachtet, handelt es sich dabei um die junge Gerstenpflanze vom Stadium der Keimung bis zum sogenannten Schossen, also dem Punkt, wo die Pflanze beginnt, Ähren auszubilden. In diesem Zeitraum durchläuft die Pflanze verschiedene Wachstumsstufen. Wenn das Korn in der Erde liegt, beginnt die Keimung. Wenn die ersten kleinen Wurzeln vorhanden sind, kann man nach ca. sechs bis neun Tagen auch schon die ersten Keimblätter am Boden entdecken. Danach folgen die Blattentwicklung und die sogenannte Bestockung. Das bedeutet, dass sich die Hauptwurzel bildet, damit sie Nährstoffe aufnehmen kann. Unter dem Einfluss der Sonnenstrahlung setzt die Pflanze weitere Blätter an und beginnt mit der Fotosynthese. Wenn die Bestockungsphase zu Ende ist, verfügt das Gerstengras über den höchsten Nährstoffgehalt. Dann schmeckt es auch am süßesten. Das ist dann auch der richtige Zeitpunkt, um das Gerstengras zu ernten. Meist wird es dann auch sofort schonend getrocknet, um alle Nährstoffe, Enzyme und sekundären Pflanzenstoffe zu erhalten. Danach erfolgt die Weiterverarbeitung zu Pulver oder auch zu sogenannten Presslingen. Wie schon erwähnt, kann man das Gerstengras auch ganz einfach zu Hause selber anbauen.

In welcher Form verwendet man das Gerstengras?

Die jungen, leuchtend grünen Getreideblätter können, wie schon erwähnt, als Pulver, Presslinge oder auch als Kapseln oder als Gerstengrassaft verwendet werden. Wem der pure Geschmack nicht so sonderlich zusagt, der kann es auch als Nahrungsergänzungsmittel einfach in ein Müsli oder einen Smoothie mit hineinmischen. Sehr detailliert zum Thema Gerstengräser wird man auch zum Beispiel auf der Seite von “gerstengras-gesund.de” informiert.

Was macht das Gerstengras so gesund?

Man weiß, dass gerade die jungen Bestandteile der Pflanze besonders gesund sind, denn sie enthalten hohe Anteile von Mineralstoffen, Vitaminen, Provitaminen, Antioxidantien und anderen bioaktiven Substanzen. Dazu kommt, dass zusätzlich noch recht viel gesundes Chlorophyll in den Zellen eingelagert ist. Man sagt, dass wegen dieser speziellen Mixtur die Wirkung auf den Körper antioxidativ, antikarzinogen, entzündungshemmend sowie antiallergisch ist. Auch soll das Gerstengras basisch auf den menschlichen Organismus wirken. Daher wird der Saft von Süßgräsern gerne auch für die Entgiftung eingesetzt.

Es soll auch einige Verbraucher geben, die das Gerstengras täglich zu sich nehmen, weil sie gezielt die stimmungsaufhellende Wirkung nutzen wollen. Untersuchungen konnten zwar dies bis jetzt noch nicht eindeutig belegen aber es scheint doch einen Zusammenhang zu geben. Der Effekt auf die Stimmung wird von vielen als stimulierend, ausgleichend und harmonisierend beschrieben. Man vermutet, dass vielleicht einige Wirkstoffe die Produktion des Botenstoffes Serotonin im Gehirn ankurbeln.

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