E-Zigaretten – das neue Wunder gegen die Nikotinsucht?

Die E-Zigarette ist in den letzten Jahren in aller Mund. Sie wird immer wieder als die Wunderwaffe gegen das eigentliche Rauchen von Zigaretten beworben. Doch das eigentliche Geheimrezept bieten E-Liquids. Diese sind die Software zur Hardware. Und diese E-Liquids können auch mit Nikotin versehen sein, weisen unterschiedliche Geschmacksrichtungen auf.

Die positiven Wirkungen von E-Zigaretten

      

Die Nikotinsucht stellt mit ihren gesundheitlichen Folgen ein weltweites Problem dar. Im folgenden Artikel können die Nebenwirkungen von Nikotin nachgelesen werden. Mit der E-Zigarette kann der Nikotinkonsum nicht nur reduziert, sondern auch beendet werden. Es wurde bereits in zahlreichen Studien nachgewiesen, dass Raucher*Innen ihre Sucht mit Hilfe der E-Zigarette beenden konnten. Grundsätzlich hat die E-Zigarette den großen Vorteil, dass sie keine Verbrennungsstoffe wie die herkömmliche Zigarette entwickelt. Dadurch entstehen weitaus weniger gesundheitliche Belastungen für den Körper. Allerdings muss an dieser Stelle angemerkt werden, dass die E-Liquids durchaus Nikotin aufweisen können. Die E-Zigarette macht demnach nur wirklich Sinn, wenn sie als sogenannte Substitution zur Abgewöhnung des Rauchens eingesetzt wird.
Der große Vorteil einer E-Zigarette besteht also vor allem darin, dass die Inhaltsstoffe mit weniger Temperatur erhitzt werden. Während bei einer herkömmlichen Zigarette rund 1100 Grad herrschen, weist die E-Zigarette beim Verdampfen lediglich 300 Grad auf. Dadurch werden weitaus weniger Verbrennungsstoffe wie bei einer herkömmlichen Zigarette gebildet, wodurch die Gesundheit weniger belastet wird.
Zudem können Konsument*Innen selbst entscheiden in welcher Dosierung sie das Liquid mischen. Hierzu gibt es sogenannte Nikotinshots, die der Base beim Selbstmischen beigemengt werden. Auf diese Art und Weise kann das Nikotin im Laufe der Zeit in kleinen Schritten gänzlich ausgeschlichen werden.

Die Nebenwirkungen der E-Zigarette

Wie immer im Leben haben auch E-Zigaretten sowohl positive als auch negative Aspekte, die sie mit sich bringen. Auf der Website von www.test.de wird darauf hingewiesen, dass das Rauchen der E-Zigarette als temporäre Substitution auf jeden Fall weniger Schäden mit sich bringt, als herkömmliche Zigaretten. Das Problem liegt allerdings darin, dass über sogenannte Langzeitschäden derzeit noch relativ wenig bekannt sind. Vor allem die Verwendung der Liquids spielt hier eine maßgebliche Rolle. Es wird angenommen, dass die Inhalationsstoffe, die beim Dampfen entstehen zu Entzündungen der Atemwege führen können. Ob sich Blutgerinnsel durch das Dampfen bilden, ist derzeit die Frage in einigen Studien, die noch nicht gänzlich zur Beantwortung geführt wurde. Ebenso wird angenommen, dass das Rauchen von E-Zigaretten zu oxidativem Stress führen kann, was auf den Aerosolen beruht.

Das Um und Auf – E-Liquids

In erster Linie sollte auf die Qualität von E-Liquid geachtet werden. Dieser sollte bei vertrauenswürdigen Händler*Innen bestellt werden. In den letzten Jahren haben E-Zigaretten immer wieder mit negativer Publicity Aufmerksamkeit erregt. Dabei ging es in erster Linie aber nicht um die E-Zigarette per Se, sondern um E-Liquids, die nicht den Standards entsprachen, und von den Händler*Innen oder den Konsument*Innen verändert wurden. Die Liquids gibt es in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen, so dass für jeden das Passende dabei sein wird. Die Zusammensetzung der Liquids ist einfach erklärt:

  • Aroma
  • Nikotin
  • Base

Konsument*Innen können entweder fertige Liquids kaufen, oder sich diese nach gewünschter Stärke und Geschmack auch selbst mischen.

Bisher steht fest, dass E-Zigaretten auf jeden Fall einen Mehrgewinn für die Gesund bringen als herkömmliche Zigaretten. Allerdings gilt diese Tatsache nur, wenn E-Zigaretten nicht als vollständiger Ersatz für eine Zigarette, sondern nur temporär benutzt werden.


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