Cannabisöl – Wissenswertes auf den Punkt gebracht

      

Cannabis wurde 2017 in Deutschland als Medizin zugelassen. Dennoch bekommt nicht jeder Patient dieses Wundermittel vom Arzt verschrieben. Das Cannabisöl nimmt keine Sonderstellung ein. Viele Produkte sind auch ohne Rezept erhältlich. Doch hier muss bei den Produkten genau auf die Inhaltsstoffe geachtet werden. Welche Bestandteile weist dieses Öl auf? Wie wird es hergestellt? Welche Produkte gibt es? Und wo kann dieses Öl gekauft werden?

Die Inhaltsstoffe des Cannabisöls

Cannabisöl ist auch unter den Begriffen Haschischöl oder THC-Öl bekannt. Es handelt sich hierbei um ein Extrakt, dass ausschließlich von weiblichen Hanfblüten gewonnen wird. Bei einem genauen Blick wird klar, dass es sich eigentlich um kein Öl handelt, da es Fette enthält. Prinzipiell lassen sich THC-Werte von 15 bis 20 Prozent ausmachen. Es gibt allerdings auch Cannabisöle, die einen THC-Gehalt von 70 Prozent aufweisen.

Cannabisöl muss vom Hanföl unterschieden werden. Dieses wird aus den Samen des Nutzhanfes gewonnen. Auch der Einsatz ist ein anderer. Hanföl wird als Speiseöl verwendet, und findet keine Anwendung im medizinischen Bereich.
Die Zusammensetzung des Cannabisöls beruht auf zwei wesentlichen Bestandteilen:

  • CBD: Dieser Bestandteil bringt keine berauschende Wirkung mit sich
  • THC: Psychoaktive Wirkungen werden freigesetzt

Durch die Kombination beider Wirkstoffe werden die Vorzüge beider Extrakte vereint. Mit dem CBD wird eine bessere Verträglichkeit des Cannabisöls erzielt.

Die Herstellung von Cannabisöl

Bei der Herstellung von Cannabisöl werden unterschiedliche Methoden eingesetzt. Hierfür muss neben dem Trägeröl auf die richtige Methode gesetzt werden. Pflanzen-, Trauben- oder Rapsöle lassen sich bei der Herstellung wunderbar einsetzen. Zusätzlich braucht es weibliche Blütenstände der Cannabispflanze. Stängel und Blätter können ebenfalls verwendet werden. Diese bringen allerdings einen geringeren THC-Gehalt mit sich.
Folgende Methoden kommen bei der Herstellung von Cannabisöl zum Einsatz:

  • Die Slow-Cooker-Methode
  • Die Herdplattenmethode
  • Die Glätteisenmethode
  • Die Rosin Press Methode

Cannabisöle können auch mit Hilfe von Alkohol hergestellt werden. Hierfür braucht es aber Schutzvorkehrungen, da Alkohol leicht entflammbar ist.

Hersteller wenden sehr unterschiedliche Methoden an. Es handelt sich häufig um sehr aufwendige Verfahren, bei denen die Wirkstoffe THC und CBD aus der Blüte gewaschen werden. Prinzipiell kommen hierbei zwei Verfahren zum Einsatz. Die “Waschung” erfolgt entweder mit Olivenöl oder speziellen Lösungsmitteln wie beispielsweise Butan. Wie stark das Cannabisöl wird, hängt in erster Linie von der Potenz der verwendeten Pflanze ab.

Welche Produkte gibt es auf dem Markt?

Die Produkte, die es auf dem Markt gibt, gestalten sich sehr unterschiedlich. Es kommt vor allem auf die verwendete Pflanze an. Die Unterschiede lassen sich in erster Linie festmachen an:

  • Der Blüte
  • Der Kultivierung
  • Der Genetik
  • Dem THC Gehalt
  • Dem CBD Gehalt

Diese Kriterien bestimmen auch den Preis der Produkte.

Wo kann Cannabisöl gekauft werden?

Prinzipiell muss immer bedacht werden, dass Cannabisöl illegal ist, und nur mit Rezept erworben werden kann. Auch die Online Cannabisöl Apotheke bietet hochwertige Cannabisöle nur gegen die Vorlage eines Rezeptes an. Neben den Online Apotheken gibt es das Cannabisöl auch in ausgewählten Apotheken zu finden.

Wird Cannabisöl in Online Shops ohne die Vorlage eines Rezeptes angeboten, kann davon ausgegangen werden, dass es sich um CBD-Öl handelt. THC ist in diesen Ölen nicht enthalten. Deswegen sollte vor dem Kauf immer ein Blick auf die Inhaltsstoffe geworfen werden.

Fazit

Cannabisöle sind in Deutschland illegal und können nur gegen Vorlage eines Rezeptes gekauft werden. Es gibt unterschiedliche Herstellungsverfahren, wobei diese aufwendig und kostspielig sind. Neben der Herstellung bestimmen auch die Inhaltsstoffe den Preis eines Cannabisöls.


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