Ohne Eisen sehen Sie blass aus

Eisen ist das häufigste Spurenelement im menschlichen Körper. Die Eisen Wirkung beeinflusst den Zellstoffwechsel und die Zelldifferenzierung. Erschreckend viele Menschen sind mit Eisen unterversorgt, dabei ist die Eisen Wirkung so grundlegend für unsere Gesundheit.

Eisen Wirkung im menschlichen Körper



      

Bis zu 70 % des Eisens im Körper ist im Hämoglobin gebunden (Cem Ekmekcioglu in “Essentielle Spurenelemente: Klinik und Ernährungsmedizin (German Edition): Klinik Und Ernahrungsmedizin*“, Kapitel 1 “Eisen”). Das Hämoglobin, der rote Blutfarbstoff, ist für den Sauerstofftransport von Lungen zu den Geweben zuständig. Dementsprechend ist die größte Aufgabe des Eisens, unseren Körper mit dem lebenswichtigen O2 zu versorgen. Weitere Facetten der Eisen Wirkung sind die Kontrolle vieler Enzyme, die Synthese von DNS und RNS und die reibungslose Funktion des Gehirns. Bei einem Eisenmangel leiden die Betroffenen unter einem allgemeinen Leistungsabfall sowie Konzentrations- und Lernschwierigkeiten. Schlafstörungen, Müdigkeit, Haarausfall, Blutarmut und Stimmungsschwankungen bis hin zur Depression sind weitere mögliche Symptome (Christoph Gasche & Ilse Weiss in “Ernährung bei Eisenmangel*“). Eisenmangel ist die wohl häufigste Ursache für Blutarmut (Anämie), verbunden mit Blässe und diversen Leistungsproblemen des Körpers. Leider ist Eisenmangel auch die häufigste Mangelerscheinung weltweit. Um die unangenehmen gesundheitlichen Probleme eines Eisenmangels zu vermeiden, ist eine ausgewogene Ernährung mit eisenhaltigen Nahrungsmitteln wichtig.
Wer Eisen zu sich nimmt, sollte dies mit Vitamin C kombinieren, denn so verbessert sich die Aufnahmefähigkeit des Körpers. Zu einer eisenhaltigen Mahlzeit mit Linsen oder Fleisch ist deshalb etwas rote Paprika oder ein Glas Orangensaft empfehlenswert. Tee und Kaffee hemmen dagegen die Eisenaufnahme durch die enthaltenen Gerbsäuren (Tannine). In der Regel ist die Bioverfügbarkeit von Eisen aus tierischen Nahrungsmitteln (Fe2+) übrigens größer als aus pflanzlichen Quellen (Fe3+).

Überschüssiges Eisen aus der Nahrung wird ausgeschieden und führt eventuell zu einer dunklen Färbung des Stuhlgangs, was aber nicht bedenklich ist. Mit Eisenpräparaten und Medikamenten ist es allerdings möglich, eine Überdosierung mit Vergiftungserscheinungen herbeizuführen. Die Vergiftung äußert sich durch Magenschmerzen, Erbrechen, Durchfall und infolgedessen einem hohen Flüssigkeitsverlust, der sogar lebensbedrohlich werden kann.

Fazit: Eisen kann überdosiert werden, durch den Verzehr normaler Lebensmittel ist dies aber kaum möglich. Im Gegenteil sind viele Menschen durch eine ungünstige Ernährungsweise nicht ausreichend mit Eisen versorgt.

Kaufempfehlung
Wer ein Eisenpräparat einnimmt, um die Versorgung und Eisen Wirkung sicherzustellen, sollte nach Eisen in der besser verwertbaren Form Fe2+ Ausschau halten. Eventuell ist auch ein Kombinationspräparat mit Vitamin C empfehlenswert.

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